Seit einigen Jahren lässt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Akzeptanz für die Erneuerbaren in der Bevölkerung prüfen. Die Ergebnisse hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) nun in seinem Rundschreiben 6/2016 veröffentlicht. Demnach spricht sich die große Mehrheit für die Energiewende aus. Auch findet die Mehrheit der Befragten den Bau neuer Windenergieanlagen in der Nachbarschaft gut.

Für 93 Prozent der 1.000 von TNS Emnid Befragten ist der Ausbau der Erneuerbaren wichtig. Für 62 Prozent ist das okay, wenn dies in der eigenen Nachbarschaft geschieht. Für 52 Prozent können dies auch ruhig Windenergieanlagen sein. Eine hohe Zustimmung – diese war in vergangenen Jahren jedoch noch höher. Die Windenergie ist hinter der Sonnenenergie zwar nach wie vor die beliebteste Technologie der Erneuerbaren. Doch hat sie zum Vorjahr sieben Prozentpunkte eingebüßt. Besonders ausgeprägt ist dies in den neuen Bundesländern.

Die Umfrage bildete auch die politische Orientierung der Befragten ab. Dabei fällt auf, dass die Ablehnung insbesondere bei AfD-, CDU- und Grünen-Wählern wuchs. Erstmals wurden die Befragten um eine Einschätzung gebeten, wie viele Dreipersonenhaushalte von einer modernen Windenergieanlage versorgt werden können. Das Ergebnis: Drei Viertel hatten entweder keinerlei Kenntnis oder gingen davon aus, dass bis 10 bzw. 100 Haushalte versorgt werden können. Dies zeige, dass das die richtige Antwort – 2.000 bis 3.500 Haushalte – für viele eine positive Überraschung darstellen könne. Richtig kommuniziert, könne so der Zuspruch für die Windenergie wieder steigen.

Damit das Ziel Energiewende weiter vorangetrieben werden kann, setzt sich der Bundesverband WindEnergie für eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung ein. Das tut er mit Information und Aufklärung. Er gibt Antworten auf Fragen und Sorgen von Nachbarn neuer Windpark-Projekte und zeigt Möglichkeiten auf, Bürgerinnen und Bürger von Beginn an einzubinden. Die REZ unterstützt dieses Vorhaben als aktiver Sponsor.



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