Berlin, 21. Oktober 2016: Die Energiewende bietet gerade für Regionen fernab großer Städte immense Chancen. Dafür müssen Planer, Landesregierungen und Gemeinden jedoch besser zusammenarbeiten. Hierzu legt der Betriebsführer REZ ein 5-Punkte-Programm vor.

Gerade für Flächenländer wie Brandenburg ist das Potenzial immens: Die Region kann sich zum bundesweiten Energielieferanten entwickeln und ihre Selbständigkeit weiter ausbauen.

Dies bedarf tragfähiger Konzepte sowie weiterer Investitionen in Übertragungs- und Speichertechnologien. Gleichzeitig müssen Anwohner mit ins Boot geholt und ihre Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden. Das Zusammenwirken aller Akteure muss so effizient wie möglich sein.

Die Devise für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien muss daher heißen: mit Augenmaß entwickeln. Der Betriebsführer REZ hat fünf entscheidende Maßnahmen definiert, die hier entscheidend sind:

  1. Die Entwicklung von Standorten und Windparks muss transparent durchgeführt werden. Standorte und Eignungsgebiete müssen mit Bedacht gewählt, Flächen aber insgesamt weiter vergrößert werden.
  2. Auf die Mitwirkungsmöglichkeiten in den Verfahren sollte deutlich hingewiesen werden.
  3. Verhinderungsplanungen sollten zügig aufgehoben werden. Versuche, etwa den Natur- und Artenschutz gegen den Klimaschutz auszuspielen, sollten unterbunden werden.
  4. Beteiligungskonzepte müssen entwickelt und umgesetzt werden, bei denen Anrainer und Gemeinden am Erfolg der Windenergie beteiligt werden. Neben direkten Beteiligungskonzepten müssen weitere, gerade untere Einkommensschichten ansprechende Möglichkeiten gefunden werden.
  5. Windparkgesellschaften sollten sich sozial und wirtschaftlich in den Standortgemeinden engagieren. Sie sollten Verantwortung und Engagement zeigen.

Dabei sollten Einzelprojekte stets in Konzepte integriert werden, die unterschiedliche Produktions-, Speicher- und Verbrauchsformen verbinden. Ein Beispiel: Größere (kommunale) Wohnanlagen könnten per Blockheizkraftwerk versorgt werden. Diese wiederum werden mit heimischem Biogas oder Methan aus Windstrom gespeist.

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Die Regenerative Energien Zernsee GmbH & Co. KG (REZ) arbeitet als technische und kaufmännischen Betriebsführung von Windparks. Die REZ übernimmt auf Wunsch das komplette Sitemanagement und die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für Windparks. Besondere Kompetenz des Unternehmens ist das Einspeisemanagement (Eisman) – der Entschädigung für entgangene Erträge bei Netzmanagementmaßnahmen. Zurzeit werden Windparks in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen-Anhalt betreut. Die REZ unterhält Büros in Berlin (Sitz der Gesellschaft) und in Nordrhein-Westfalen (Erkelenz).
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