In Bundesländern wie Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird nach wie vor zunehmend Strom aus erneuerbaren Quellen produziert. Beim regionalen Netzbetreiber E.DIS wurde nun erstmals die Grenze von 10.000 Megawatt Leistung überschritten, so berichtet die Märkische Oderzeitung am 16. Februar 2018.

Im Januar war es soweit: Neue Erzeugungsanlagen für grünen Strom mit einer Nennleistung von 81 Megawatt waren ans Netz von E.DIS gegangen. Damit sind nun 10.062 Megawatt bei E.DIS angeschlossen – und eine Schallmauer durchbrochen. Dies entspricht der Leistung aller Kernkraftwerke, die in Deutschland noch am Netz sind. Der Netzbetreiber E.DIS sichert die Stromversorgung von weiten Teilen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Verteildienstleister. Stromversorgung und Stromverteilung sind in Deutschland seit etwa 2000 getrennt.

Laut E.DIS entfallen von der Gesamtinstallation aus erneuerbaren Energien 5.848 Megawatt Leistung auf Windenergieanlagen. Danach folgen Photovoltaikanlagen mit 2.868 Megawatt. Da die Höchstlast im E.DIS-Netz zuletzt bei rund 2.400 Megawatt lag, ist jetzt mehr als viermal so viel Leistung installiert wie maximal abgenommen wird. Und der Ausbau setzt sich uneingeschränkt fort: E.DIS liegen Anträge über weitere 20.000 Megawatt Leistung vor.



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