Für Betreiber und Betriebsführer von Windkraftanlagen können Meldepflichten schnell zum Bürokratiemonster werden, besonders dann, wenn die Regularien unklar, die Vorschriften schwer einzuhalten und der Aufwand hoch ist: So führt die regelmäßig auftretende Konstellation, dass Windkraftanlagen verschiedener Eigentümer einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt nutzen und in diesem Zusammenhang untereinander mit Strom versorgen, zu sehr aufwendigen Abrechnungs- und Managementprozessen gegenüber übergeordneten Behörden wie Hauptzollämtern und Übertragungsnetzbetreibern. Zudem kommen durch komplexe regulatorische Vorschriften regelmäßig neue Anforderungen und Pflichten auf die Anlagenbetreiber zu. Dazu gehört die Pflicht zur korrekten Berechnung der EEG-Umlage für die Stromleistung zwischen Anlagen im gemeinsamen Netz. Vor diesem Hintergrund haben node.energy, Softwarespezialist für die Verwaltung dezentraler Erzeugungsanlagen, und die REZ (Regenerative Energien Zernsee GmbH & Co.KG), die als Betriebsführer für Wind- und Solarparks tätig ist, nun eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Ziel der Kooperation ist es gemeinsam zu erproben, wie durch den Einsatz der Software opti.node Manager die aufwendigen energiewirtschaftlichen Meldepflichten für die Betriebsführer automatisiert und somit radikal vereinfacht werden können. Im Fokus stehen dabei vor allem die Meldepflichten im Zusammenhang mit EEG-Umlage und Stromsteuer. Unter anderem ermittelt opti.node dafür automatisch die bilanziellen Stromlieferbeziehungen zwischen verschiedenen Einzelanlagen und Betriebsgesellschaften vor dem Netzanschlusspunkt  und dem Netz der allgemeinen Versorgung.

Gründer und Geschäftsführer von node.energy, Matthias Karger, ist gespannt auf die Ergebnisse:

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Leistungsfähigkeit unserer Software opti.node nun auch im Bereich der kaufmännischen Betriebsführung von Windparks unter Beweis stellen können. REZ ist in der Windbranche eine der besten Adressen, wenn es um energiewirtschaftliche Meldepflichten geht. Sicher werden wir durch die Kooperation auch zahlreiche neue Einsatzfelder kennenlernen und wertvolle Anregungen zur Weiterentwicklung der Software erhalten.“

Ziel des Projektes ist, so die REZ, für die Branche ein verlässliches und den gesetzlichen Bestimmungen genügendes Instrument zu gestalten: „Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Betreiber und Betriebsführer einen extrem hohen Aufwand für die Bestimmung vergleichsweise kleiner Abgaben auf sich nehmen“, moniert REZ-Geschäftsführer Dr. Walter Delabar: „Wenn wir aber die Gesetzeslage nicht vernünftig ändern können, dann wollen wir wenigstens dafür sorgen, dass wir unseren Job schnell, kostengünstig und halbwegs regelkonform erledigen können.“

Teil der Kooperation ist es auch, im Betriebsführerbeirat des BWE Bundesverband Windenergie über die Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten für die kaufmännische Betriebsführung zu berichten.

 

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Die Regenerative Energien Zernsee GmbH & Co. KG (REZ) arbeitet als technische und kaufmännischen Betriebsführung von Windparks. Die REZ übernimmt auf Wunsch das komplette Sitemanagement und die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für Windparks. Flexibilität und Kundenorientierung stehen für die REZ an erster Stelle: Leistungen können im Paket gebucht, einzeln angefordert oder modular zusammengestellt werden. Zurzeit werden Windparks in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen-Anhalt betreut. Die REZ unterhält Büros in Berlin (Sitz der Gesellschaft) und in Nordrhein-Westfalen (Erkelenz).

 

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