Eine neue Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) zeigt, dass eine große Mehrheit der Deutschen einen Umbau der Energieversorgung hin zu den Erneuerbaren unterstützt. Gleichzeitig sind viele mit der Umsetzung unzufrieden, so berichtet das Institut auf Ihrer Website in einem Artikel vom 14. November 2017.

Egal, um welche Bildungs-, Einkommens- oder Altersgruppe es geht, welche politischen Präferenzen vorliegen, ob auf dem Land oder in der Stadt – die Deutschen befürworten das Großprojekt Energiewende. Genauer gesagt 88 Prozent der Befragten beim Sozialen Nachhaltigkeitsbarometers zur Energiewende. Vorgestellt wurde die Studie vom  Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), der 100 prozent erneuerbar Stiftung und der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft.

Das Panel zeigt weiter: 75 Prozent der Bevölkerung wollen sich selbst an der Energiewende beteiligen und 84 Prozent halten die Förderung von erneuerbaren Energien für richtig. Auch Kohle- und Atomausstieg erhalten große Zustimmung (63 bzw. 68 Prozent). Allerdings halten auch zwei Drittel der Befragten die Energiewende für teuer und über die Hälfte denken, dass vor allem die kleinen Leute die Kosten dafür tragen.

In der Verantwortung stehe für die meisten vor allem der Staat. Er soll für günstige Strompreise sorgen und Geringverdiener entlasten. Ein Dorn im Auge vieler ist die Befreiung der besonders energieintensiven Unternehmen von der EEG-Umlage. Diejenigen Haushalte und Unternehmen, die für hohe Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich sind, sollten einen Großteil der Kosten übernehmen.

Darüber hinaus wünschen sich 85 Prozent, dass Bürgerinnen und Bürger frühzeitig am Planungsprozess für Windenergieanlagen in ihrer Umgebung beteiligt werden. Auch die Beteiligung der Bürger als Energieerzeuger etwa mit Solaranlagen begrüßen 86 Prozent der Deutschen. Und schließlich sagen 73 Prozent: Die Energiewende ist Zukunftsvorsorge.

2017 wurde die Studie erstmals durchgeführt und soll künftig jährlich wiederholt werden.



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