Nach Ende der EEG-Vergütung ab 2021: Höherer Strompreis oder Aus für viele Anlagen?

Eine Studie der Deutschen WindGuard, präsentiert von der NATURSTROM AG und der Deutschen Umwelthilfe (DUH), warnt vor einem massiven Leistungsabbruch bei den Erneuerbaren im Jahr 2021. Ende 2020 endet die EEG-Vergütung für viele ältere Windenergieanlagen, die nicht repowert werden können. Um den Weiterbetrieb und damit die Energiewende zu sichern, müsste die Einspeisevergütung auch für solche weiterlesen

Dunkelflauten: unbegründete Panikmache

Zeiten, in denen kaum Wind- oder Solarstrom produziert wird, kommen vor. Lobbyisten der konventionellen Energiewirtschaft nutzen dies regelmäßig zur Panikmache vor Versorgungslücken. Doch die Angst ist unbegründet, so berichtet der Spiegel in seiner Online-Ausgabe am 7. Februar 2017. Der Begriff Dunkelflaute beschreibt eine Situation, in der es gleichzeitig wenig Sonnenlicht und wenig Wind gibt. Die weiterlesen

Akzeptanz für Windenergie weiterhin hoch

Seit einigen Jahren lässt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Akzeptanz für die Erneuerbaren in der Bevölkerung prüfen. Die Ergebnisse hat der Bundesverband WindEnergie (BWE) nun in seinem Rundschreiben 6/2016 veröffentlicht. Demnach spricht sich die große Mehrheit für die Energiewende aus. Auch findet die Mehrheit der Befragten den Bau neuer Windenergieanlagen in der Nachbarschaft weiterlesen

Unterirdische Verlegung der Stromtrassen: aus den Augen, aus dem Sinn

Nach langen Diskussionen ist es soweit: Die Stromnetzbetreiber wollen die neuen Nord-Süd-Leitungen über die gesamte Länge unter die Erde legen. Von offizieller Seite gab es dafür weitestgehend Lob. Die Kritik an den hohen Kosten lebt allerdings wieder auf. Und auch die Trassenführung bleibt umstritten. Nach zahlreichen Protesten wird die Planung an den Übertragungsleitungen, die den weiterlesen

380-Kilovolt-Umspannwerk bei Schwedt geht in Bau

Wie die Märkische Oderzeitung am 11. Mai 2016 berichtet, entsteht nahe Schwedt ein neues Umspannwerk des Stromverteilers 50Hertz. Errichtet wird die 50-Millionen-Euro-Investition von der Stahlbaufirma Eurovia und Siemens. Der Neubau sei nötig geworden, da das 40 Jahre alte Werk am Limit liefe. Das 220-Kilovolt-Werk wird somit durch ein fünfmal so großes ersetzt. Wie an vielen weiterlesen

Bayrische Abstandsregelung für Brandenburg kein Thema

Höchste bayrische Richter haben unlängst die umstrittene 10-H-Regelung für Windenergieanlagen bestätigt. Demnach müssen neue Anlagen mindestens zehn Mal so weit von Wohnhäusern entfernt gebaut werden, wie sie hoch sind. Während Windkraftgegner diese Regelung gerne auch in Brandenburg einführen würden, erteilte die Landesregierung diesen Plänen eine Absage, so berichtet die Märkische Oderzeitung am 11. Mai 2016. weiterlesen

Turbulenzen in Unterleuten

Turbulenzen in Unterleuten. Juli Zeh hat mit „Unterleuten“ einen sehr erfolgreichen Gegenwartsroman geschrieben: Im Zentrum der Handlung steht ein Windparkprojekt, mit dem einiges nicht stimmt. Rezension zu: Juli Zeh: Unterleuten. Roman. Luchterhand, München 2016. In: Erneuerbare Energien, 12.10.2016

Landesumweltamt blockiert Schutz bedrohter Störche

Naturschutz verkehrt: Nicht die Windenergie im Raum Spreewald, sondern das Landsumweltamt bedroht den Lebensraum der Schwarstörche im Raum Lübben. Als Nahrungsquelle dienten dem geschützten Großvogel bisher die nahegelegenen Hartmannsdorfer Teiche. Die Erhaltung dieser Teiche wird nun jedoch ausgerechnet vom Landesumweltamt blockiert, so berichtet die Märkische Oderzeitung in ihrer Ausgabe vom 31. März 2016. Seit Mitte weiterlesen

Windenergieausbau in Oderland-Spree: Beteiligungsverfahren eröffnet

Nachdem im November 2015 die Regionalversammlung Oderland-Spree den Teilregionalplan Windenergie gebilligt hatte, sind nun Bürger, öffentliche Stellen und Energieunternehmen aufgerufen. Noch bis Ende April können sie Stellung zu den öffentlich einzusehenden Planungen nehmen, so berichtet die Märkische Oderzeitung am 15. März 2016. Bisher seien insgesamt 50 Reaktionen eingegangen. Darunter finden sich 16 Stellungnahmen von Privatpersonen, weiterlesen

Ausschreibeverfahren für Windparks: Erleichterungen für Bürgerprojekte

Das Erneuerbare Energien Gesetz steht vor dem Umbruch: Ab 2017 wird die Ausbaukapazität ausgeschrieben. Zum Zuge sollen nur Windparks kommen, die mit der geringsten Einspeisevergütung auskommen. Kritiker warnen, dass kleine Bürgergenossenschaften so keine Chance gegen die Großinvestoren hätten. Ausnahmen sollen jetzt die Bürgerenergie retten, so berichtet die tageszeitung am 16. Februar 2016. Bisher bekommen Betreiber weiterlesen